Auszeichnungen

Qualitätssiegel des MRE-Netz regio rhein-ahr A A+

Im Oktober 2015 haben wir als eines der ersten Altenheime im Rhein-Sieg Kreis dieses Siegel erhalten.

Hauptziel des mre-netz regio rhein-ahr ist eine Koordination des infektionshygienischen Managements multiresistenter Erreger in Gesundheits- und Gemeinschaftseinrichtungen in den beteiligten Kreisen im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes für die Bevölkerung. Patienten sollen vor Infektionsgefahren geschützt werden, denen Sie im Rahmen der medizinischen Behandlung ggf. ausgesetzt sind. Hierzu soll vor allem ein einheitliches, qualitätsgesichertes Vorgehen erarbeitet werden, um die Verbreitung von Problemkeimen in Krankenhäusern, Rehakliniken, Arztpraxen, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie in Rettungs- und Transportdiensten zu verhindern. Eine Vernetzung der Projektteilnehmer auf allen Ebenen soll die Kommunikation zwischen den Einrichtungen fördern und eine optimierte Patientenversorgung ermöglichen.

Im Wesentlichen werden folgende Ziele und Verhütungsstrategien formuliert:

  • Vermittlung eines soliden Grundwissens über Hygienemaßnahmen und eine sinnvolle Antibiotikatherapie
  • Verbesserte Umsetzung von Hygienemaßnahmen im Pflegealltag
  • Förderung von Screening, d. h. frühzeitige labordiagnostische Erkennung von MRE-Trägern, um eine weitere Übertragung soweit möglich zu vermeiden
  • Toleranz im Umgang mit MRSA / MRE durch Aufklärung der Bevölkerung sowie Fortbildung von Personal im Gesundheitswesen
  • Förderung der Lebensqualität MRE-besiedelter Personen
  • Verbesserung der Kommunikation zwischen beteiligten Institutionen, medizinischen Einrichtungen sowie Betroffenen

Alten- und Pflegeheime

Durch die häufigen Verlegungen von Heimbewohnern in Krankenhäuser bzw. von dort zurück in ihr Heim sind multiresistente Erreger zunehmend auch bei Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen nachweisbar. Daher müssen die Mitarbeiter der Senioren- und Pflegeheime informiert und im Umgang MRE geschult sein. Im Gegensatz zu Kliniken ist die Übertragungswahrscheinlichkeit von MRE in Senioren- und Pflegeheimen bei Einhaltung guter Standardhygienemaßnahmen im Allgemeinen eher gering. Viele der im Klinikbereich erforderlichen Maßnahmen, wie z. B. eine strikte Isolierung von Betroffenen, sind hier nicht grundsätzlich notwendig. Dennoch führt der Umgang mit MRE in Senioren- und Pflegeheimen immer wieder zu Unsicherheiten und manchmal übertriebenen Maßnahmen. Dies liegt nicht zuletzt an unklaren Handlungsanweisungen und mangelnder Aufklärung zu MRE außerhalb der Klinik. Umso wichtiger ist neben der Einhaltung hygienischer Richtlinien gerade an der Schnittstelle Pflegeheim zu Krankenhaus eine optimierte Kommunikation und Abstimmung.

Urkunde des MRE

Auszeichnungen

Bestnoten des MDK A A+

Einmal im Jahr prüft der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) unangekündigt die Qualität von stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten im Auftrag der Verbände der Pflegekassen des jeweiligen Bundeslandes.

Auf dem Prüfstand stehen insgesamt 82 Einzelkriterien unterschiedlicher Bereiche. Dazu zählen Pflege und medizinische Versorgung, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung, der Umgang mit Demenzkranken, Hauswirtschaft und Hygiene sowie die allgemeine Wohnsituation und die Verpflegung der Hausbewohner. All diese Kriterien werden mit Noten bewertet, die im Internet und durch einen Aushang im Haus veröffentlicht werden.

Bei einer Befragung durch den MDK kommen auch die Bewohner zu Wort. Das Ergebnis im Seniorenhaus St. Josef überzeugt dabei seit Jahren auf ganzer Linie mit durchgehenden Bestnoten.

Auszeichnungen

Der grüne Haken für St. Josef A A+

Diese Auszeichnung haben wir nun im 6. Jahr hintereinander erhalten.
Die BIVA ist ein unabhängiger Selbsthilfeverband, der sich bundesweit für die Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Wohn- und Pflegeeinrichtungen einsetzt. Um den „Grünen Haken“ zu bekommen, werden insgesamt 121 Kriterien der Kategorien Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde begutachtet. Das Seniorenhaus St. Josef ließ sich einen Tag lang auf Herz und Nieren prüfen. Das Ergebnis: Der "Grüne Haken" und die damit offiziell festgestellte Verbraucherfreundlichkeit.

Hier finden Sie das Zertifikat des Instituts

Weitere Informationen zum Bewertungssystem des grünen Haken